• „…es ist beinahe gleichgültig, wie erfolgreich Du die beruflichen, privaten oder gesellschaftlichen Herausforderungen bewältigst – es wird immer jemand versuchen, Dir neue Bürden aufzuerlegen… Ein Coach, nach dem Vorbild eines sportlichen Betreuers, kann Dir diese nicht Aufgaben abnehmen. Mit dem Blick von „außen“ kann ein guter Trainer aber sehr gute Orientierungshilfe geben. Immerhin können ja manchmal sogar erfolgreiche Skispringer ihre Haltung in der Luft nicht selbst perfekt beurteilen… Schade, dass ich nicht früher erkannt habe, wie wichtig ein Coaching bei Dr. Bürgel für mich wäre und wie gut es mir tun würde – ich hätte es wissen können! Danke, sehr geehrte Frau Dr. Bürgel, für Ihre geleistete Arbeit und für das, was wir noch vor uns haben.“ Thorsten Radam

 

  •  „Vielen Dank für das erfolgreiche Coaching!!! In einer sehr angenehmen Atmosphäre habe ich die Methodenvielfalt und Empathie von Frau Dr. Bürgel sehr genossen und konnte so meine Ziele erreichen. Gern empfehle ich Sie weiter und freue mich auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Danke!“ Erik Hausstädtler

 

  • „Was bitte soll mir ein Coach bringen? Bin ich nicht schon gut? Nach den ersten Erfahrungen glaube ich, die Frage sollte anders gestellt werden. Es ist wie im Sport. Je höher das Leistungsniveau, desto höher sind die Anforderungen an die Trainingsmethodik und den Trainer. Heißt: Die Methodik des Trainings dem Leistungsniveau permanent und kontinuierlich anzupassen, um so das erreichte Niveau zu halten und weiter zu steigern. Höhere Leistungsziele erfordern damit zwangsläufig differenziertere Trainingsmethoden. Coaching ist Übung, Hilfe zur Selbsthilfe, teilweise zur Selbsterkenntnis. Es erfordert von mir ein hohes Maß an Mitwirkung. Frau Dr. Bürgel ist für mich in Ihrer Rolle nicht Problemlöser sondern vielmehr Katalysator, Treiber teilweise Spiegel. Darüber hinaus erhalte ich im Lösungsprozess Orientierung, die faktisch wie Kompass und Landkarte fungiert. Für meine aktuelle Aufgabe habe ich wichtige Impulse aus meinen Gesprächen mit Frau Dr. Bürgel erhalten. Das Coaching unterstützt mich bei meiner Aufarbeitung und dem Umgang mit beruflichen Herausforderungen. Ich freue mich immer auf die Termine. Für mich hat sich das individuelle Coaching bereits ausgezahlt. Insbesondere die Tatsache, dass ich meine Themen auswählen kann und auch auf aktuelle Fragestellungen schnell eingegangen werden kann, macht das Coaching für mich sehr interessant.“ Tom Sauer, Geschäftsführer STG Transaktionsgesellschaft Pirna

 

  • “Vor einer der größten persönlichen Entscheidung stehend, schwankend zwischen yogischem  Mitgefühl und der Vernunft eines Geschäftsführers brauchte ich einen Türöffner. Hinter dieser Tür eröffnete sich ein Raum mit neuen Sichtweisen,Begeisterung für unendliche Möglichkeiten und für mich ganz persönlich ein neues Selbstverständnis. Danke dir, liebe Ilona, dass du mir geholfen hast die Klinke einfach in die Hand zunehmen und mit Vertrauen aufzudrücken.”  Cornelia Groß, Geschäftsführerin Medita Dresden

 

  •  „Es war für mich ein großer Schritt, verbunden mit Skepsis und Angst, mich einer fremden Person anzuvertrauen. Schon nach dem ersten Gespräch mit Frau Dr. Ilona Bürgel war mir klar, dass ich nichts Besseres hätte tun können, denn ich hatte nicht nur ein Gewichtsproblem, das habe ich schnell verstanden. Es ist ihre Art mit Menschen zu arbeiten; mit viel Professionalität, Ehrlichkeit und Wärme, die schnell Vertrauen erzeugt und die Dich dazu bringt, Dich selbst zu verstehen! Nur so hast Du eine Chance etwas zu ändern. Und das habe ich getan und werde es immer wieder tun, wenn es nötig ist. Ich danke Frau Dr. Bürgel für Ihre Hilfe, die dazu geführt hat, dass ich ein neues Lebensgefühl gewonnen habe. ” L. Keske

 

Arbeitsbeispiel (geschrieben für “Emotion”)

„Mann Kind Job alte Eltern: Ich habe zu wenig Zeit, etwas für mein Wohl-befinden zu tun“

Marion B. hat mit 40 vieles erreicht, was Sie sich erträumt hat, doch plötzlich merkt sie, sie selbst ist zu kurz gekommen – Höchste Zeit etwas zu ändern, doch wie?

„ Ich bin 40, habe zwei wunderbare Töchter, Mann und Eltern, um die ich mich kümmere, der Haustraum ist erfüllt und als Steuerberaterin habe ich Anerkennung und Erfolg. Doch irgend-wie bin ich nicht richtig froh, ich bin müde, fühle mich gestresst und am schlimmsten ist, dass ich in den letzten Jahren 10 kg zugenommen habe, die ich einfach nicht loswerde. Ich glaube, ich habe in der letzten Zeit viel zu wenig für mich getan und dafür bekomme ich nun die Quit-tung. Ich will wieder lebensfroh sein, Energie und meine Wunschfigur haben. Bitte helfen Sie mir dabei, jetzt bin ich endlich mal dran.“

Diese Mail erhalte ich von Marion B. und ich freue mich, dass ich aus ihren Zeilen schon viel Kraft für eine Veränderung spüre. Die Wissenschaft hat für Frauen wie sie den Begriff „hur-ried women“ geprägt: Frauen die immer in Eile sind, rund um die Uhr Höchstleistungen erbringen.

Zu mir kommt eine attraktive, gepflegte Frau, die auf den ersten Blick ein Energiebündel zu sein scheint. Sie kaschiert gekonnt einen üppigen Bauch und lenkt durch ihre Aktivität von sich ab. Auf den zweiten Blick sieht man müde Augen und spürt ein Gehetztsein, so dass ich gern sagen möchte: „Atmen Sie doch einmal tief und ruhig aus“ was ich auch tue und damit unser Gespräch gleich mit einem praktischen Tipp, wie sie den Parasympatikus, den Erho-lungsnerv, aktivieren kann, eröffne. Sie tut es und nach einigen Minuten kann sie sich zurück lehnen und ihr Sprechtempo verlangsamen.

„Ihr Wunsch ist, energievoll, lebensfroh und wunschgewichtig zu sein, haben Sie mir ge-schrieben. Trifft es das schon genau?“

„Ja und dafür müsste ich öfter Sport treiben, am besten Laufen gehen, obwohl ich das hasse, Pausen machen, mal wieder ins Konzert gehen, weniger naschen…“

Bevor Marion gleich tausend Ideen ausschüttet, was Sie alles tun „müsste“, werde ich mit ihr nach einem kraftvollen Ziel schauen, damit Sie auch wirklich etwas umsetzt. Unser Gehirn braucht richtig gute Gründe, um eine Veränderung zu unterstützen, deshalb frage ich: „Wofür ist es gut, energievoll, lebensfroh und wunschgewichtig zu sein? Was wird das Schönste sein, wenn Sie das erreicht haben?“

Noch 60 Minuten

„Dann habe ich mehr Kraft für meine Aufgaben, bin meiner Familie gegenüber nicht so oft  genervt, ich habe mehr Energie für meine Klienten und kann die Kanzlei vergrößern, kann meinen Eltern mehr abnehmen…“

Ich  entscheide mich, gleich einmal einzugreifen, denn Marion hat sich offenbar schon so sehr an das Dasein für Andere gewöhnt, dass sie gar nicht mehr an sich und ihre Bedürfnisse denkt. Ich sage ihr das und lese vor, was sie geschrieben hat: „Jetzt bin ich endlich mal dran“.

Also noch mal von vorn. „Was bringt es IHNEN“?

„Ach, ich habe früher so gern getanzt, da war ich Lebensfreude pur, habe mich und meinen Körper gespürt. Ich kann meine alten Sachen wieder anziehen, ich fühle mich wohler mit mir. Ich würde mir sicher öfter mal trauen „nein“ zu Klienten und Familie zu sagen. Ich könnte das, was ich tue, wirklich genießen, meine Augen würden wieder strahlen.“

Ich lasse Marion die Augen schließen und nach Bildern dazu suchen und bitte um das kraft-vollste. Sie beschreibt es mit strahlendem Gesicht und fasst zusammen mit dem Satz „Ich ge-nieße mich und mein Leben“.

Noch 50 Minuten

„Welche Hürden – und zwar in Ihnen -  könnten der Zielerreichung im Weg stehen? Sie wün-schen sich das ja sicher schon lang, haben es aber noch nicht erreicht?“

Hier folgt eine kleine Pause. Denn wir wissen meist sehr genau, woran wir scheitern, wir trau-en uns nur nicht, hinzusehen. „ Ich war die älteste Schwester und musste immer und überall ran. Ich kann gar nicht anders, als ständig Verantwortung für andere zu übernehmen. Früher dachte ich, dass das auch mal zurück kommt, doch jetzt weiß ich, dem ist nicht so, sondern ich lebe über meine Kräfte.“

Marion hat Tränen in den Augen und ich spüre, wie erschöpft sie von diesem lebenslangen Kraftakt ist. „Was befürchten Sie könnte passieren, wenn Sie mal an sich denken und sich nicht um alles kümmern?“

„Dann denken die Anderen ich bin egoistisch, ich enttäusche sie und meine ganze Welt zer-bricht“.

Noch 40 Minuten

Behutsam frage ich: „Wenn Sie Ihren Wunsch, sich und das Leben zu genießen und ihre Sor-ge, dass Sie andere enttäuschen könnte und vielleicht sogar ihre Welt zerbricht, gegenüber stellen: Was würden Sie sagen. Ist Ihr Ziel wertvoll und kraftvoll genug, dass sie es mit allem, was dafür nötig ist, angehen wollen?“

Marion schaut mich plötzlich mit festem Blick an und fragt: „Kennen Sie Sir Peter Ustinov? Ich schätze ihn sehr und bei ihm habe ich einmal gelesen: „Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 10 Jahren zurück sehnen werden“. Ja, ich will jetzt an mich denken. Ich bin in der Mitte meines Lebens, wann, wenn nicht jetzt?

Ich lasse sie einen kleinen Vertrag mit sich unterschreiben, in dem sie festlegt, von nun an sich und ihr Leben zu genießen, aufmerksam für sich zu sorgen und alles was dafür nötig ist zu lernen und zu tun. Wir erarbeiten, dass niemand außer uns selbst dafür zuständig ist, dass es uns gut geht. Marion erkennt, dass sie, nur wenn sie gut für sich sorgt, auch Kraft, Lust und Energie hat, für Andere zu sorgen.

Noch 30 Minuten

„Was können Sie ab sofort tun, damit Sie Ihre Hindernisse im Griff haben und nicht umge-kehrt?“

„Der schwierigste Schritt wird bei Entscheidungen z.B. was wir am Sonntag unternehmen sein, nicht immer zuerst zu überlegen, was die Anderen wohl wollen. Ich würde mich z.B. gerne einfach mal ausruhen und nicht immer unterwegs sein. Ob ich mich traue, darauf zu bestehen, weiß ich nicht. Ich möchte doch, dass es allen gut geht“.

„Kennen Sie jemanden, der dies kann, den Sie als gutes Beispiel nutzen können?“

„Da fällt mir sofort mein Mann ein. Er hat immer gute Laune und sagt uns ganz genau, was er möchte und was nicht. Er bleibt dann auch bei seiner Meinung und ich glaube, es tut ihm sehr gut.“

„Wie ist das für Sie?“

„Ich kann das leicht akzeptieren, denn wenn wir ohne ins Kino gehen, um eine Film zu sehen, der ihn nicht interessiert,  haben alle mehr davon, als wenn er dabei ist und schlechte Laune hat. Oh – da fällt mir auf, dass das ja bei mir genau so ist. Ich habe oft schlechte Laune, wenn ich Kompromisse mache, die ich nicht will.

Ich tue am besten von nun an jeden Tag etwas für mich. Ich habe schon gemerkt, wenn ich gut drauf bin, atmet die ganze Familie auf und im Beruf geht mir alles viel leichter von der Hand. Wenn ich das wirklich will, finde ich die Zeit dafür.

Und – ich prüfe, bevor ich etwas entscheide, was das Beste für mich ist.“

Noch 20 Minuten

„Dazu möchte ich Sie ganz besonders ermutigen, denn Sie allein leben mit den Konsequenzen von falscher Rücksichtnahme.“

Wir erarbeiten nun ganz konkrete Strategien:

Marion plant anfangs 15 Minuten täglich für sich ein. Am wichtigsten ist ihr, mehr für ihren Körper zu tun. Sie erstellt eine Liste mit Optionen, aus denen sie täglich wählt. Auf diese Lis-te kommen nur Dinge, die attraktiv sind. Dazu gehören: Schöne Musik zu hören, alleine zu tanzen, bald sogar wieder einen Tanzkurs zu belegen. Sich Zeit für die Auswahl und den Ge-nuss von Essen zu nehmen. Mit dem Italiener um die Ecke einen Lieferservice für ein kleines Mittagessen zu vereinbaren. Sich vom Mann eine Fußmassage geben zu lassen oder statt fern zu sehen noch einen kleinen Spaziergang zu machen und die Pferde auf der Koppel in der Nähe zu beobachten.

„Da ich gern gut esse kann ich hier noch mehr tun. Ich werde meine Gummibärchen in der Schreibtischschublade tauschen gegen Cashewkerne und dunkle Schokolade. Ich habe schon mal mit der GLYX Diät etwas abgenommen. Ich fange einfach damit an, abends Kohlenhyd-rate wegzulassen und nach leckerem Ersatz zu suchen. Ich habe das Kochbuch noch zu Hau-se.

Ach und dann fällt mir noch ein, dass ich Dinge, die ich nicht mag, wie Bügeln, am besten sofort erledige, z.B. morgens, dann habe ich Kraft und sie kosten viel weniger Zeit und Ner-ven als wenn ich es nachts tue“.

Noch 10 Minuten

„Theorie ist das Eine, Alltag das Andere. Was tun Sie, wenn etwas anderes für Sie gut ist, als Ihre Umgebung von Ihnen will?“

„Ich nehme mir Zeit für eine Entscheidung. Ich erinnre mich daran, dass insbesondere meine Familie mich so liebt, wie ich sie und dass ich ja auch mit Freude Rücksicht nehme. Es könnte ja sein, dass sie das auch tun, bisher nur kaum eine Chance hatten.“

Ich erinnere Marion daran Bedürfnisse eindeutig zu formulieren und Gefühle in Ich Botschaf-ten „ich fühle mich angegriffen wenn Du xy tust“ auszuprechen, Wahrnehmungen als solche zu behandeln, statt zu interpretieren. Außerdem zeige ich ihr eine Technik, um Stress, Angst oder Ärger abzubauen: Das Stirn-Hinterkopf halten. Eine Hand liegt quer auf der Stirn über beiden Stirnhöckern, die andere quer am Hinterkopf auf dem dicken Knochen am Übergang zum Hals.

„Womit beginnen Sie und wann“ ist meine letzte Frage für heute.“

Marion weiß es sofort: „Heute Abend koche ich nach dem GLYX Rezeptbuch und erzähle meinem Mann von unserem Termin damit er weiß, dass ich etwas ändern will und mich un-terstützen kann.“

Acht Wochen später
Marion hat Feuer gefangen, gut für sich zu sorgen. Sie liest täglich ihren Vertrag mit sich, hat eine Liste mit Wohlfühlideen, die sie ständig erweitert und sogar mit ihre Familie besprochen hat. Sie hat eine Tanzmeditation für sich entdeckt und ist sehr stolz, schon 4 cm am Bauch abgenommen zu haben.