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Positives Denken im Urlaub

Drei Regeln, das Beste aus dieser besonderen Zeit zu machen!

Wohl denen, die ihr Leben so leben, dass sie sich nicht im Urlaub davon erholen müssen. Gehören Sie dazu? Ich nicht immer. Deshalb spielt in meiner Jahresenergiebilanz mein Urlaub eine wichtige Rolle. Damit der positive Stress unseres vielseitigen und anspruchsvollen Lebens positiv bleibt, müssen wir ihn körperlich und geistig immer wieder und vor allem ausreichend ausgleichen. Die drei selbst bestimmbaren Wege zum besten Urlaubseffekt finden Sie hier.

1. Investieren Sie in Ihr Wohlbefinden – statt es sich verderben zu lassen

Der Wellnessmarkt boomt. Wir suchen nach Entspannung, Komfort, testen Ungewöhnliches von Thalasso bis Ayurveda. Je ausgefallener, ja manchmal auch je teurer, umso mehr versprechen wir uns davon. Doch wie sieht die Realität aus? Während der Massage denken wir an unsere E-Mails und beim Yoga an den Umbau des Gartens. Selbst im Urlaub schalten wir nicht ab. Das Handy und wir sind in ständiger Bereitschaft.

Vier Wohlbefindenskiller, die den Urlaub verderben:

1. Zu viel auf einmal
Wir halsen uns im Berufs- und Privatleben immer mehr auf. Dadurch hetzen wir von einer Aufgabe zur nächsten und finden keine Ruhe und kein Wohlbefinden mehr.

2. Zu wenig Erholung im Alltag
Negative Auswirkungen von Stress entstehen durch ein Ungleichgewicht von Anforderungen und Ausgleich. Wir könnten so viel leisten – wenn wir uns regelmäßig erholen würden. Da wir es nicht tun, sind wir auch im Urlaub umso stressanfälliger.

3. Zu viel Negatives
Unser Gehirn ist seit Jahrtausenden darauf trainiert, sich auf Probleme, Gefahren, Sorgen, Unerledigtes zu konzentrieren. An Schönes, Gutes und Angenehmes gewöhnen wir uns ganz schnell und nehmen dies nicht mehr bewusst wahr.

4. Zu wenig Aufmerksamkeit
Wir sind – egal ob wir etwas Angenehmes oder Unangenehmes tun – mit den Gedanken in der Hälfte der Zeit woanders. Die neue Welt der Ablenkungen und Informationsüberflutung führt zu einem mentalen Getriebensein, was keine Erholung zulässt.

Vier Wohlbefindensinvestitionen, nicht nur für den Urlaub:

1. Denken Sie sich die Welt wie Sie Ihnen gefällt
Das Gehirn unterscheidet in der Informationsverarbeitung nicht, woher die Informationen kommen, ob Sie sich etwas vorstellen oder ob Sie es erleben.

2. Lächeln Sie sich das Leben schön
Es gibt immer einen Grund dafür und sei es nur, dass es Sie gibt und Sie Urlaub haben. Und ein glückliches Gehirn nimmt positivere Dinge wahr.

3. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Gute und Gelingende
Schärfen Sie die Wahrnehmung für die positiven Seiten des Augenblicks. Das verstärkt nicht nur die Wirkung des Erlebten, sondern gibt auch die Kapazität, Probleme besser zu lösen.

4. Nutzen Sie die Wohlbefindensmechanismen des Körpers
Oxytozin ist ein Hormon, das zu Entspannung und Wohlbefinden führt. Gebildet wird es bevorzugt bei Körperkontakt, Lächeln, Vertrauen, Dankbarkeit, Mitgefühl und Empathie.

2. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Urlaubswohlbefinden – statt es anderen zu überlassen

Es gibt so manches, was anders ist, als wir es uns wünschen. Leider reagieren wir zu oft passiv. Lassen etwas über uns ergehen, statt es mitzubestimmen, geben die Verantwortung für unser Wohlbefinden an Umstände oder Personen ab, statt sie stets und überall selbst in die Hand zu nehmen, beklagen dann aber, dass es ist, wie es ist. „Wenn die Mitreisenden nicht so unzuverlässig, die Schwiegereltern nicht so umständlich, die Zimmer nicht so klein wären …“ Doch „die anderen“ können wir nicht ändern, aber den Umgang mit ihnen und damit die Wirkung auf uns.

3. Strengen Sie sich wohltuend an – statt von einer Überforderung in die nächste zu stolpern

„Bald ist Urlaub“ heißt für viele, dass jetzt manches noch vollendet werden soll, was das ganze Jahr liegengeblieben ist. Dies ist eine Chance, viel Kraft zu entwickeln, die aus der Vorfreude kommt. Das Risiko liegt darin, dass am Tag vor der Reise noch Überstunden gemacht werden, der große Hausputz erfolgt. Es sieht manchmal so aus, als ob es eine Formel gäbe, dass der Urlaub nur dann gelingen kann, wenn wir uns davor und danach besonders anstrengen. Geradezu so, als ob wir uns den Urlaub extra verdienen müssten. Vorfreude und Genießen werden dafür immer öfter geopfert. Das Ergebnis ist, dass wir erschöpft unter dem Sonnenschirm dahindämmern.
Die neue wissenschaftliche Sicht auf Wohlbefinden stellt in den Mittelpunkt, dass die angemessene, sprich machbare, Nutzung der eigenen Ressourcen für neue Anforderungen, egal welcher Art, mit Wohlbefinden belohnt wird. Denken Sie an den Sport. Ein bisschen Überwindung, ein bisschen Muskelkater bringen den größten Effekt für Körper und Stimmung.

4. Bonusmaterial für Positivitität im Urlaub

1. Sehen Sie, wie gut es Ihnen geht
Glück ist eine Summe der guten Gefühle zuzüglich unserer kognitiven Bewertung, wie befriedigend diese Gefühle sind. Glück ist oft gar nicht so unglaublich intensiv und ekstatisch, sondern eher „einfach so richtig angenehm“. Die meisten Menschen sind statistisch gesehen glücklich, merken es aber in der Routine des Alltags nicht.

2. Gute Gedanken brauchen gutes Tun
Fragen Sie sich immer, ob das, was Sie denken oder tun, etwas Gutes ist, das Gutes bringen kann. Und ob es einer guten Absicht von Ihnen entspricht.

3. Tue das Gute selbst,
denke das Gute selbst, sei das Gute selbst. Warten Sie nicht länger, dass es mehr positive Menschen gibt, die Bedienung öfter lächelt oder die Zeiten besser werden. Sie können schon jetzt das Gute sein, was wir uns alle wünschen.

4.Relativieren Sie die negativen Ereignisse
Sie sind immer ein Einzelfall in einer Summe von vielem Guten. Falls Sie Zweifel haben, machen Sie einen Tag lang eine Strichliste oder fragen Sie einen Freund, wie er/sie Ihr Leben sieht.

5. Halten Sie sich fern von negativen Interaktionen
Klatsch, Tratsch, Lästern, negative Nachrichten, Spott, Spekulationen, unser Alltag in Beruf und Privatleben ist voll davon. Reduzieren Sie Zeit und Energie, die Sie damit verbringen. Der beste Tipp: Seien Sie freundlich zu sich, dann sind Sie es auch zu anderen.

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