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Positives Denken lernen: Wie Sie sich richtig anstrengen

Positives Denken Lernen: auf die richtige Weise anstrengen

Wie geht es Ihnen, wenn Sie meine Überschrift lesen? Fühlen Sie sich herausgefordert, überfordert, verärgert? Ich stelle mir vor, dass Sie wie ich zu den Menschen gehören, die gern und viel arbeiten und leben. Dann gehört Anstrengung eben dazu, oder?

„Wer es im Leben zu etwas bringen will, muss sich anstrengen“ – mit dieser Überzeugung sind die meisten von uns aufgewachsen. Und wissen Sie was? Der Satz stimmt sogar! Nicht Anstrengung ist das Problem, sondern Überanstrengung. Nicht Zielstrebigkeit, sondern falsche Ziele. In der besten Absicht, das Maximum aus unserem Leben herauszuholen, landen wir in der Anstrengungsfalle.

Wohlbefinden wiederum ist kein Luxus, sondern für ein gelungenes Leben so wichtig wie Anstrengung. Also: Strengen Sie sich bitte an – aber für das, wofür es sich lohnt! Setzen Sie Ihre Kräfte richtig ein. Die willentliche Erhöhung des Einsatzes unterstreicht auch https://de.wikipedia.org/wiki/Anstrengung. Und denken Sie täglich an Ihr Wohlbefinden. So erhalten Sie sich auf Dauer die Freude am Leben.

Die 5 Überanstrengungsprinzipien

Wo lauern die Fallen? Wie Anstrengung missverstanden wird habe ich auch hier erklärt:

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Prinzip 1 Leistung scheint wichtiger als Wohlbefinden
Wir erlauben uns Selbstfürsorge dann, wenn wir einmal Zeit haben, nahezu alles erledigt ist. Und übersehen dabei, dass Leistung, die auf Kosten von Wohlbefinden erbracht wird, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden kostet.

Prinzip 2 Maßlosigkeit der Anstrengung
Die Müdigkeit, Energielosigkeit, verlorene Lebensfreude, Stress bei der Arbeit, die immer mehr Menschen um die Lebensmitte oder bereits früher spüren, werden durch anhaltende Überforderung und Raubbau an unseren Ressourcen und nicht durch das Älterwerden an sich verursacht. Der gefühlte Stress entsteht durch ein Zuviel, das sich aus Menge und
Parallelität der Aufgaben zusammensetzt und dies in allen Lebensbereichen.

Prinzip 3 Falsche Erwartungen
Die größere Wohnung, mehr Gehalt, den passenden Partner, die Traumfigur: Wofür suchen wir all das? Um uns wohler zu fühlen. Am Ende geht es immer genau darum. Leider hält Wohlbefinden, das sich von außen speist, stets nur kurz an. Zum einen, weil wir nach Erfüllung eines Wunsches bereits den nächsten im Blick haben und wieder loshetzen. Zum anderen, weil wir viel zu erschöpft zum Genießen dessen sind, was wir erreicht haben.

Prinzip 4. Wohlbefinden muss verdient werden
Das Verdienen geht davon aus, dass wir erst etwas erfüllen, etwas erreicht haben müssen, ehe wir etwas für uns tun dürfen. Verdienen wir uns Wohlbefinden als eine Belohnung, wird der Gradmesser dafür außerdem oft durch andere Menschen bzw. kulturelle Normen bestimmt.

Prinzip 5 Unbewusste Bewertungen
Im Zentrum aller Erklärungsversuche zu negativem Stress steht ein Ungleichgewicht von Anforderungen und Bewältigungsmöglichkeiten. Der sogenannte negative Stress folgt außerdem der Bewertung einer Situation zum Beispiel als Überforderung, Einschränkung oder nicht handhabbar. Zudem neigt unser Gehirn automatisch dazu, negativen Gedanken größere Bedeutung beizumessen.

Wohlbefinden und Anstrengung passen zusammen

Im Ergebnis entsteht die Situation, dass wir uns am Arbeitsplatz zu viel und auf die falsche Weise anstrengen: Wir halten den Mund anstatt ein Feedback zu geben; wir verbiegen uns, um zu gefallen, wir verhalten uns anders, als es zu uns passt.

Im Privatleben strengen wir uns zu wenig auf die richtige Weise an: Uns fehlt die Kraft, Gewohnheiten zu pflegen, die uns langfristig gesund und fit erhalten, wie Sport oder gesundes Essen. Wir sind zu müde, um Freundschaften zu pflegen oder zu genervt, um Geduld mit unseren Lieben zu haben.
Wie entsteht Wohlbefinden? An der Cardiff School of Health Science der Cardiff Metropolitan University wurde an einer neuen Definition von Wohlbefinden gearbeitet. Sie berücksichtigt, dass unser Gehirn sich am wohlsten fühlt, wenn es angemessen gefordert wird. Demzufolge wird der Einsatz der eigenen Ressourcen – ob körperlich oder geistig – mit Wohlbefinden belohnt.

Die Regel für nützliche oder schädliche Anstrengung

Ich definiere Anstrengung als nützlich oder schädlich, je nachdem, was sie kostet und was sie bringt. Fragen Sie sich immer einmal wieder: Bringt mir diese Anstrengung Freude, Wachstum, Lernen, Lösungen? Oder kostet sie Leistungsfähigkeit, Gesundheit, Wohlbefinden?

Was heißt das? Zur positiven Anstrengung zähle ich: zu Hause arbeiten und sich dafür schick anziehen. Zu Hause arbeiten ohne Pausen zu machen – nicht. Nach dem Bus zu laufen, um eher bei den Kindern zu sein, ist positive Anstrengung; morgens regelmäßig zu spät aufzustehen und anschließend nach dem Bus zu rennen – nicht.

Ist im Büro ein tolles Projekt zu stemmen oder die Kollegin krank, sind Überstunden positive Anstrengung, wenn sie zur Regel werden – negative. Zu Stress bei der Arbeit kann man auch dies noch sagen:

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Sparen wir auf einen tollen Urlaub und schränken uns deshalb ein, ist das positiv. Gönnen wir uns nichts aus Angst, es reiche nicht für später, ist es negativ.

Überwinden wir uns trotz Prüfungsangst, ein Weiterbildungsangebot der Firma zu nutzen, um Neues hinzuzulernen, ist das positiv, Tun wir es, weil es alle tun und wir nicht auffallen möchten – negativ.

Testen Sie in Ihrem Alltag, was Ihnen gut tut und was nicht.

Weitere Tipps wie Sie Positives Denken lernen.


 

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