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Positives Denken lernen: 7 Fehler bei guten Vorsätzen

Gute Vorsätze sind – wenn überhaupt – etwas für das neue Jahr? Weit gefehlt. Denn wir alle haben sie täglich in Form von Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen und Zielen. Wir sind uns dessen nur oft nicht bewusst genug. Deshalb leben wir so vor uns hin und wundern uns manches Mal, dass wir nicht oder nicht schnell oder leicht genug erreichen, was wir wollen. Um anschließend zu behaupten, das Leben meine es nicht gut mit uns. Wenn Sie wissen, wie das Gehirn funktioniert, können Sie mehr erreichen. Und gleich noch durch Ziele Ihr Wohlbefinden steigern wie Wikipedia verspricht.

Die sieben häufigsten Fehler bei guten Vorsätzen

1. Ohne die anderen wäre alles einfacher

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Wenn die Kunden nicht so unzuverlässig, der Chef nicht so unfreundlich, der Nachbar nicht so rechthaberisch wären, ja dann … Nur: „Die anderen“ können wir nicht ändern, aber den Umgang mit ihnen und ihre Wirkung auf uns. Was immer sich in unserem Leben ereignet – wir sind ein entscheidender Teil davon.

Beispiel: Glauben Sie manchmal, dass Sie eigentlich ein positiver Mensch sind, jedoch die anderen so unfreundlich schauen oder Ihnen mit ihrer Negativität die Stimmung verderben?

2. Selbstmitleid ist leichter als Selbstverantwortung
Es gibt zweifellos manches, das anders ist, als wir uns es wünschen. Leider antworten wir darauf zu oft passiv. Lassen etwas über uns ergehen, anstatt es mitzubestimmen, geben die Verantwortung für unser Wohlbefinden an Umstände oder Personen ab, anstatt es stets und überall selbst in die Hand zu nehmen. Beklagen dann aber, dass es ist, wie es ist.

Beispiel: Glauben Sie, dass eine kürzliche Veränderung in der Firma oder im Privatleben Sie benachteiligt hat?

3. Irgendwann und irgendwie
Träume sind ein guter Anfang für einen guten Vorsatz. Doch mehr leider nicht. Wer nur über ein Thema nachdenkt, ohne konkret zu werden, nur visualisiert ohne ins Handeln zu kommen, wird kaum erreichen, was er sich wünscht.

Beispiel: Wenn Sie sich im letzten Jahr vorgenommen haben, Ihr Wunschgewicht zu erreichen, der Erfolg aber ausgeblieben ist – was genau haben Sie wie oft und wie lange dafür getan? Täglich immer wieder etwas Kleines Gutes zu tun, ist in jedem Fall von Vorteil:

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4. Überforderung ist schick
Wir schrauben unsere Ansprüche an uns und andere ins Unermessliche. Was dabei auf der Strecke bleibt, sind Zufriedenheit und die Wertschätzung des vielen Wertvollen, das wir haben und sind. So jagen wir jedes Jahr neuen, höheren Idealen hinterher, anstatt in den Genuss des Augenblicks zu investieren.

Beispiel: Was haben Sie im vergangenen Jahr erreicht, das inzwischen schon wieder völlig in Vergessenheit geraten ist?

5. Der Fokus liegt auf dem Unerreichten
Immer mehr Menschen höre ich sagen, es sei sinnlos, gute Vorsätze zu fassen. Damit mache man sich nur zusätzlich Stress. Höre ich genauer hin, erkenne ich: Sie registrieren gar nicht mehr, wenn sie etwas erreichen. Es ist ein Phänomen unseres Gehirns, sich Unerledigtes besser zu merken.

Beispiel: Wie leicht fällt es Ihnen, fünf Dinge aufzuschreiben, die Ihnen heute gelungen sind?

6. Wir haben uns ein Paralleluniversum im Kopf erschaffen
Wir sind mit unseren Gedanken ständig anderswo. Ärgern uns über das, was gestern oder vorgestern war, machen uns Sorgen über Prognosen, die wir hören und lesen und die noch gar nicht Realität sind. Diese Tendenz, sich mental auf Probleme oder Gefahren zu konzentrieren, wird in der Positiven Psychologie das „Katastrophische Gehirn“ genannt.

Beispiel: Wie leicht fällt es Ihnen, diesen Artikel ohne „aber“ und negative Gegenbeispiele zu lesen?

7. Wir strengen uns auf die falsche Art an
Kaum ist Weihnachten vorbei, starten die Reduktionsdiäten und die Fitnessstudios haben Hochkonjunktur. Sind wir im Dezember von einer Feier zur nächsten gerannt und haben dabei geschlemmt, als ob es morgen nichts mehr gäbe, ziehen wir im Januar die Notbremse und quälen uns im Februar gleich noch durch die Fastenzeit.

Und meinen, extreme Einschränkung, großer Verzicht, Höchstleitungen beim Sport seien die richtige Antwort. Bereit, mit einem hohen Preis an Lebensfreude dafür zu bezahlen. Leider ist diese Überanstrengung, ebenso wie in der Arbeitswelt, kontraproduktiv. Wir verlieren dadurch die Freude an angemessener Anstrengung und Engagement für uns selbst. Die Überanstrengung kostet zu viel Kraft und das jedes Jahr, jeden Monat aufs Neue.

Beispiel: In welchem Bereich sind Sie bereit, sich extrem zu belasten, obwohl es Ihnen gar nichts bringt?

Der Schalter im Kopf – 3 Tipps wie Sie zu Positivem Denken umschalten

Was wir denken, fühlen, erleben und tun, hängt unmittelbar zusammen. Deshalb macht unser Wohlbefinden den Erfolgsunterschied. Und das geht so:

Regel Nummer eins: Ändern Sie die Perspektive
Der positive Fokus ist einer der wichtigsten und am leichtesten zu beeinflussenden Glücksfaktoren. sprich: wie oft und wie lange lenken wir unsere Aufmerksamkeit wohin. Das dankbare Erkennen der guten Dinge im Alltag macht mit 100% Garantie glücklich.
Wenden Sie sich Menschen zu, die Ihnen gut tun, anstatt jenen, die nicht zu Ihnen passen. Tun Sie selbst Kleinigkeiten für andere, einfach aus Freude daran, anstatt darauf zu warten, dass Ihnen Gutes getan wird.

Beispiel: Sie haben Ihre Diät immer noch nicht begonnen? Ersetzen Sie Ihren Ärger darüber durch die Überlegung, wofür sie gut ist oder welche Umstände sie Ihnen erleichtern würde. Meistens ergeben die Dinge in unserem Leben einen Sinn. Wir sehen ihn nur nicht sofort.

Regel Nummer 2: Investieren Sie
Ihre Alltagsroutinen müssen zu Ihren guten Vorsätzen passen. Von nichts kommt nichts, wie schon unsere Großeltern wussten. Wer agiert, muss weniger reagieren und kann besser beeinflussen, wohin die Reise geht. Investieren Sie in Wohlbefindensbringer wie Familie, Freundschaften, stabile Beziehungen zu Kollegen und Kunden. Wer ein zuverlässiges und wohltuendes soziales Umfeld hat, ist klar im Glücksvorteil. Investieren Sie in Ihren Körper. Aktive körperliche Betätigung macht glücklich. Ebenso frische Luft, Natur, gutes Essen und ausreichend Schlaf.

Beispiel: Stress zu reduzieren und Stress am Arbeitsplatz vorzubeugen ist immer wieder Neujahrsvorsatz Nummer 1 in unserem Land. Trifft das auch auf Sie zu, wäre es an der Zeit zu überlegen, was dies konkret bedeutet. Nur wenn Sie es wissen, können Sie handeln.

Regel Nummer drei: Setzen Sie auf Ihre Ressourcen
Das sind zum Beispiel Mut, Neugier, Dankbarkeit, Freundlichkeit, Optimismus oder Humor. Das Wunderbare an ihnen ist, dass wir sie immer haben. Selbst wenn wir sie eine Weile nicht genutzt haben – sie schlummern in uns und warten nur darauf, geweckt zu werden. Ist Ihnen etwas bislang noch nicht gelungen, könnten Sie überlegen, ob Ihr Fokus zu sehr auf das Problem anstatt auf die Lösung, auf das Fehlende anstatt das Vorhandene, gerichtet war.

Beispiel: Wollen Sie Ihr Englisch für die nächste große Reise verbessern, ist es wenig sinnvoll, beständig über die fehlende Zeit zum Lernen zu klagen. Anstelle dessen könnten Sie sich auf Ihre Ressource Mut besinnen und eine Anzeige aufgeben, in der Sie einen englischsprachigen Joggingbegleiter suchen.

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