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Abnehmen ohne Hunger: Raus aus dem Stress

 

Was fühlen Sie, wenn Sie an Abnehmen, Diät oder Ernährungsgewohnheiten umstellen denken? Ich schätze, wenig Gutes. Denn Abnehmen ohne Hunger ist ein Traum, der sich oft nicht erfüllt. Eher erleben wir Stress, Anspannung und keine Lust darauf. Weil wir an Verzicht, Einschränkung, Leidens für eine bestimmte Zeit denken. Wir mögen es eher, zu genießen, sich etwas zu gönnen und es sich gut gehen zu lassen.

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Glücksbringer Gutes tun: 3 Fakten, warum Helfen zu Glück und Lebensfreude führt

Stress entsteht zum Beispiel dadurch, dass wir in Zeiten der Digitalisierung mehr Kontakt mit Technik als mit Menschen haben. Uns dadurch treiben und bestimmen lassen. Was ganz schnell Stress abbauen und glücklich machen würde wäre unsere beste Eigenschaft zu leben: Menschlichkeit.

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Nie wieder Stress statt Glück im Advent: Diese Fallen sollten Sie meiden

Nie wieder Stress statt Glück im Advent: Diese Fallen sollten Sie meiden

Der Advent soll die Zeit des Glücks, der Lebensfreude, des Genusses sein. Leider verblasst diese gute Absicht wenn wir sie uns von ungünstigen Umständen, dem Verhalten anderer Menschen oder unserem Umgang damit verderben lassen.

Egal, ob eher kulturell geprägt, individuell erworben oder ein Automatismus unseres Gehirns: Die Art, wie wir denken und handeln, beeinflusst, wie wir uns fühlen.

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3 Gründe, warum nur konsequente Entscheidungen Glück und Lebensfreude bringen

Entscheidungen machen Stress und schlaflos oder bringen Glück und Lebensfreude. Je nachdem, wie konsequent wir sind.

Wie viele Entscheidungen treffen wir täglich? Ich gehe davon aus, dass es Hunderte sind. Wir wissen das nicht, weil wir sie meist unbewusst treffen. Wir nehmen das Duschgel, was im Bad steht. Wir essen, was der Kühlschrank hergibt. Wir drehen uns nach dem Klingeln des Weckers noch einmal herum, weil wir dies immer so tun. Wir fahren immer auf dem gleichen Weg zu Arbeit. Denn wir haben einmal herausgefunden, dass es der kürzeste oder ruhigste Weg ist. Dann bleibt es, wie es ist.

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Warum meldet er sich nicht? Wie wir glücklich bleiben, egal was andere tun

Emotionale Abhängigkeit entwickelt sich ganz unbemerkt. Und macht Stress. Erst erleben wir Glück, dann brauchen wir es und glauben, Menschen oder Situationen könnten es uns liefern. Doch dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Je mehr Einfluss wir externen Dingen geben, umso häufiger können und Glück, Lebensfreude und Wohlbefinden abhanden kommen.    (mehr …)

5 Irrtümer über Schmerz, die uns Glück und Lebensfreude kosten

Ich habe Stress. Mein Fuß tut weh. Schon länger. Ganz schnell lasse ich mir mein Wohlbefinden, Glück und Lebensfreude verderben.

Wir leben in der Illusion, dass wir unser Leben, die Situationen, Menschen, den Körper kontrollieren könnten. Wenn bei unserem Tun das heraus kommt, was wir uns wünschen, glauben wir, wir hätten alles unter Kontrolle. Das ist aber eher wiederholter Zufall. Es kann klappen, muss aber nicht. Das Leben amüsiert sich über unser „Kontrollieren wollen“ und empfiehlt uns stattdessen Geduld und Vertrauen. (mehr …)

Geht’s auch ohne Glück?

Glück ist ein sehr großes Wort. Die Erwartungshaltung, die wir an dieses Wort stellen, ist schier unglaublich. Wir sind ständig auf der Suche danach, möchten es immer erleben. Und es ist auch kein Wunder, suggeriert uns doch die Werbung täglich, Glück ist ganz einfach zu haben. Deshalb sind sehr viele Menschen immer versucht, den entscheidenden Glücksmoment zu erhaschen. Im Großen und Ganzen, könnte man schon fast von Glückshysterie sprechen. Es soll sogar Menschen geben, die unglücklich werden, weil sie das Glück nicht erreichen können. Und das nur für ein Wort. Obwohl es eigentlich Millionen andere gibt auf der Welt.

Karl Allmer

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4 ultimative Glücksbringer: Achtsamkeit, Flow, Sinn und die Überwindungsprämie

„Glück ist wie ein Schmetterling. Will man es einfangen, so entwischt es einem immer wieder“, sagt der amerikanische Schriftsteller Nathaniel Hawthorne. Und wir selbst ertappen uns auch immer wieder dabei, wie wir dem Glück nachjagen und jedes Mal, wenn wir glauben, es endlich fest in der Hand zu halten, fliegt es wieder davon. Doch das Glück hängt eigentlich viel mehr von unserer inneren Einstellung ab, als von den äußeren Umständen – von schweren Schicksalsschlägen einmal abgesehen. In diesem Jahr habe ich für mich einige neue äußerst inspirierende Einsichten über das Glück gewonnen: In meinen Interviews, bei der Recherche nach eigenen Artikeln und in Gastbeiträgen für mein Online Magazin SinndesLebens24. Hier die Quintessenz daraus: 4 Schlüssel zum Glück und wie man sie findet.

 

Markus Hofelich

1. Carpe Diem: Achtsamkeit und Dankbarkeit

Häufig sind wir uns der positiven Momente, die jeder Mensch in seinem Leben täglich erfährt, gar nicht bewusst. Im Alltagsstress gefangen verlieren wir uns oft in Gedanken an gestern und morgen und vergessen das Leben zu leben, wie es wirklich stattfindet: in der Gegenwart. Und vieles Positive nehmen wir als selbstverständlich hin oder beachten es gar nicht, bis wir es verlieren – erst dann wird uns der wahre Wert schmerzlich bewusst. Außerdem richten wir nur allzu oft unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge, die wir nicht haben und ärgern uns darüber. Statt sich über die schönen Dinge und Erlebnisse zu freuen, die wir haben.

Deswegen liegt ein wichtiger Schlüssel zum Glück darin, die positiven Aspekte und Erlebnisse unseres Lebens auch wirklich wahrzunehmen und dankbar dafür zu sein. Achtsamkeit bedeutet, dass wir uns diese Dinge bewusst machen: etwa, dass wir gesund sind, einen schönen Tag erleben oder einen Sonnenuntergang genießen dürfen. Wir sind achtsam, wenn wir unsere Aufmerksamkeit intensiv auf die Gegenwart richten – auf eine offene und akzeptierende Weise. Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und das Erleben des aktuellen Momentes. Und zwar mit allem, was dazu gehört: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, körperliche Vorgänge und alles, was um uns herum geschieht. Sei es ein strahlendes Kinderlächeln, ein tiefgehendes Gespräch mit Freunden, der Anblick im Spiel versunkene Kinder oder der Blick auf ein Sonnenblumenfeld im Abendrot.

Auch Neuropsychologen wie Rick Hanson raten, sich bewusst auf die schönen Dinge im Leben zu fokussieren, achtsam den Augenblick auszukosten, Dankbarkeit und Wertschätzung dem Leben gegenüber zu entwickeln und die Intensität angenehmer Gefühle bewusst zu verstärken. So können wir neue Glücksverschaltungen im Gehirn legen und dauerhaft verankern. Dadurch kommen wir auch mit belastenden Gedanken besser klar und stärken gezielt Zuversicht und Zufriedenheit. Also Carpe Diem, genießen wir den Augenblick!

2. Die Überwindungsprämie: Das Glück liegt jenseits der Komfortzone

Ein weiterer Schlüssel zum Glück liegt jedoch jenseits von Achtsamkeit und Dankbarkeit in der sogenannten Überwindungsprämie, erklärte mir Hermann Scherer im Interview. Für ihn hat ein Leben in einer vermeintlichen Komfortzone mit Selbstbestimmung oder Glück gar nichts zu tun, ja darin liegt für ihn sogar ein großer Widerspruch. Warum ist das so?

Im Grunde wollen wir alle glücklich sein. Aber wir verlassen die Komfortzone nicht, weil wir Angst davor haben, zu scheitern. Wir glauben, dass wir nichts anderes können und nicht gut genug sind, um unsere wahren Lebensziele zu erreichen, so Scherer. Dann verharren wir lieber in der relativ bequemen aber unerfüllenden Komfortzone und lassen alles so weiterlaufen wie bisher. „Deswegen brauchen wir immer auch einen gewissen Grad an Unzufriedenheit, der uns zu Veränderungen anspornt. Dann führt uns die sogenannte Überwindungsprämie zum Glück“, erklärt Hermann Scherer. Das bedeutet, wir sind immer dann glücklich, wenn wir ein Problem gelöst, eine Herausforderung gemeistert oder eine Prüfung bestanden haben. Etwas, das schwierig war, das außerhalb der Komfortzone lag, das wir dann aber doch geschafft haben. Und je höher die Hürde ist, die wir überwinden, desto größer ist unser Glücksgefühl.

3. Intensives Glücksempfinden im Flow

Spannende Einsichten ins Glück brachte mir auch die Beschäftigung mit der Flow-Theorie des Wissenschaftlers Mihály Csíkszentmihályi: Ein Erklärungsmuster für intensive Glückserlebnisse, die wohl jeder Mensch schon einmal erlebt hat, wenngleich in unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit. Der Psychologe definiert das Flow-Erlebnis als ein starkes Glücksgefühl, das Menschen in intensiven Momenten ihres Lebens empfinden. Im Bewusstseinszustand des Flow ist, wer völlig in seiner Tätigkeit aufgeht, ganz im Hier und Jetzt ist und das Gefühl hat, dass alles stimmig ist. Das Glücks-Gefühl einer völligen Vertiefung und eines restlosen Aufgehens in einem Tun, das wie von selbst vor sich geht. Ein berauschendes Gefühl des völligen Eins-Seins mit sich und der Welt.

Diesen Flow erleben etwa Kinder beim Spiel, Sportler beim Laufen („Runner‘s High“) oder Musiker im Rockkonzert. Andere finden ihn beim Tanzen, Singen, Malen, Klavierspielen, in der Liebe oder anderen Dingen, die ihnen Spaß machen. Das Gefühl der glücklichen Weltvergessenheit kennen aber auch Wissenschaftler, Programmierer („Hack Mode“) oder Bastler, die in langen Nachtarbeiten fasziniert und fast fanatisch an ihren Problemen tüfteln.

Um in den Flow-Zustand zu gelangen, muss man sich dem Tun voll hingeben, es muss die volle Konzentration beanspruchen – aber ohne Überforderung, Angst und Langeweile. Die Tätigkeit muss um ihrer selbst willen ausgeführt werden, weil sie einfach Spaß macht, weil man sie einfach tun möchte, weil sie einen reizt. Und nicht, weil man dadurch ein besseres Gehalt oder mehr Ansehen erreichen will.

Dieses starke Glücksempfinden kann man nicht erzwingen, jedoch ein förderliches Umfeld dafür schaffen. Man muss sich nur darüber klar werden, was einem wirklich Freude bereitet und dann bewusst diesen Tätigkeiten nachgehen – in der Freizeit oder idealerweise auch im Job. Man sollte aber auch Neues suchen und ausprobieren, was den eigenen Interessen entspricht: Eine neue Sportart entdecken, seine künstlerische Ader ausleben oder intensive Naturerlebnisse suchen. Der Vielfalt auf der Suche nach dem persönlichen, intensiven Flow-Erlebnis sind keine Grenzen gesetzt.

4. Der Sinn des Lebens: Sinn suchen und Glück finden

Für mich persönlich ist allerdings der Sinn des Lebens die wichtigste Basis für das Glück. Dabei meine ich nicht das Glück im Sinne eines kurzen berauschenden Glücksmomentes, sondern im Sinne eines andauernden Gefühls eines erfüllten, in sich stimmigen und authentisch empfundenen Lebens. Ein Gefühl innerer Zufriedenheit im Einklang mit sich selbst. Das ist natürlich sehr individuell und jeder Mensch muss für sich selbst seinen eigenen persönlichen Lebenssinn, seinen Zweck des Daseins herausfinden und sich über seine wahren Wünsche bewusst werden.

Ein zentraler Aspekt für den persönlichen Lebenssinn und das Glück ist es sicherlich, eine möglichst erfüllende und sinnstiftende Lebensaufgabe zu finden: im Beruf, in der Familie, in der Freizeit oder in einer Mischung aus allem. Unsere Lebensaufgabe sollte in Bereichen liegen, in denen wir unsere Stärken einsetzen können. Möglichst dort, wo wir unsere Talente entfalten und weiterentwickeln können. Wo wir etwas tun, das uns liegt und Freude bereitet, wo wir uns entfalten und selbst verwirklichen können.

Der Schriftsteller Oscar Wilde bringt es in diesem Zitat schön auf den Punkt: „Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung! Sowie – damit verbunden – die möglichst umfassende Ausschöpfung der individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente“. Also erforschen wir uns selbst, erkennen wir unsere wahren Wünsche und versuchen, auch wieder einmal stärker unserem Herzen zu folgen.

Fazit

Grundsätzlich lässt sich das Glück nicht erzwingen. Es gibt keine ultimative Glücksformel. Doch es gibt wichtige Einsichten, die jedem aufgeschlossenem Herzen dem Glück einen Schritt näher bringen. In erster Linie muss man versuchen, das Glück und vor allem sich selbst zu verstehen: seine Wünsche, seine Stärken und Schwächen, seine Mission im Leben. Dann können wir unserem persönlichen Sinn des Lebens und dem Glück einen entscheidenden Schritt näherkommen. Wenn Sie diesen Dingen stärker auf den Grund gehen wollen, dann lassen Sie sich gern inspirieren von weiteren motivierenden Artikeln über das Glück und den Sinn des Lebens sowie von Interviews mit Bestsellerautoren aus diesem Bereich in meinem Online-Magazin www.SinndesLebens24.de .

Über den Autor
Der freie Wirtschaftsjournalist Markus Hofelich lebt mit seiner Familie im Süden von München. Im Frühjahr 2016 hat er die Website SinndesLebens24.de gestartet, ein Online-Magazin für Philosophie, Glück und Motivation. Seine journalistische Erfahrung sammelte er u.a. als stellvertretender Chefredakteur von Cash. sowie als Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Unternehmeredition“ der GoingPublic Media AG. Markus Hofelich ist Diplom-Kulturwirt und hat an den Universitäten Passau und an der Pariser Sorbonne studiert.

www.SinndesLebens24.de

Raus aus der Angst und rein ins Glück

Eigentlich ist die Sache mit dem Glück nicht schwer. Eigentlich. Denn wenn man sich wie ich seit Jahren damit beschäftigt, und die Erfahrungsberichte 100.000er Menschen kennt, merkt man, dass wir unserem Glück doch auf sehr vielfältige Weise im Weg stehen können. Schuld daran sind vor allem bestimmte Einstellungen und Gewohnheiten, die wir im Laufe des Lebens übernommen haben.

Katharina Tempel

Diese Erkenntnis hat mich Anfang des Jahres dazu bewogen, ein Quiz zu entwickeln, das die häufigsten Glücksverhinderer abfragt. Seither kann jeder, der sich in meinen Newsletter einträgt, kostenlos das Quiz: „Was steht deinem Glück im Weg?“ bearbeiten und erhält unmittelbar im Anschluss eine persönliche Auswertung.

Das Quiz wurde inzwischen über 10.000 Mal ausgefüllt und siehe da: Neben einem geringen Selbstwertgefühl (mehr dazu hier) stehen an der Spitze der häufigsten Glücksverhinderer: zu viele Ängste und Sorgen!

Im Grunde ist das wenig verwunderlich, bedenkt man, dass in Deutschland fast 10 Millionen Menschen von Angststörungen betroffen sind und diese somit (noch vor Depressionen) die häufigste psychische Störung darstellen. Aber es sind nicht nur quälende Ängste, die uns das Erleben von Glück schwermachen. Es sind auch die zahlreichen belastenden Sorgengedanken und Grübelspiralen, in denen wir uns Tag ein Tag aus verlieren. Bis vor diesem Jahr war auch mir nicht klar, wie sehr wir uns damit schaden und wie wichtig es für uns alle ist, diese schädlichen Denkgewohnheiten zu unterbinden und einen besseren Umgang mit unseren Gedanken zu erlernen.

Und täglich grüßt das Grübeltier

Beim Grübeln laufen in unserem Kopf fortwährend Gedankenspiralen ab, wie z.B.: „Was hat er damit wohl gemeint?“, „Hätte ich anders reagieren sollen?“, „Wenn ich doch nur 10 Minuten früher dagewesen wäre“, „Wie konnte ich mich nur so blöd verhalten?“. Grübeln dreht sich um Dinge aus der Vergangenheit. Man grübelt darüber nach, warum etwas geschehen ist, warum das gerade einem selbst widerfahren ist und was das über die eigene Person und das Leben aussagt. Aber statt Antworten zu finden drehen sich die Gedanken beim Grübeln im Kreis. Man beleuchtet etwas aus allen Ecken und geht es in Schleifen wieder und wieder durch, ohne je zu einem Ergebnis zu kommen. Im Duden wird grübeln daher auch übersetzt mit: „Seinen oft quälenden, unnützen oder fruchtlosen Gedanken nachhängen.“

Grübeln hat also tatsächlich meist nur einen Effekt: Es führt dazu, dass wir uns schlecht fühlen, weil wir mit dem Erlebten hadern und uns gerne anders verhalten oder ein anderes Ergebnis herbeigesehnt hätten. So werden wir traurig oder wütend und sind dennoch hilflos, weil wir das Geschehene nicht mehr ändern können.

Sorgen, wohin das Auge blickt

Beim Sorgenmachen stellen wir uns fortwährend Was-wäre-wenn-Fragen: „Was, wenn sie mir eine Frage stellen, auf die ich keine Antwort habe?“ Und was, wenn ich dann rot werde und sie es ganz deutlich sehen?“ Dann werde ich den Job ganz bestimmt nicht bekommen und was mach ich dann mit meinen Schulden?“

Beim Sorgenmachen geht es also immer um negative Ereignisse, die in der Zukunft passieren könnten. Eigentlich soll das Sorgenmachen dabei helfen sicherer durchs Leben zu kommen, doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Intensives Sorgenmachen schürt Ängste und Unsicherheit, weil ich mich mit zahlreichen zukünftigen negativen Ereignissen beschäftige, die auch nur vielleicht eintreten könnten. Statt konkret zu überlegen, wie ich ein gewünschtes Ziel erreichen oder eine gefürchtete Bedrohung vermeiden kann, verliere ich mich in Horrorvorstellungen und Katastrophenszenarien. Das führt dazu, dass ich die Welt als einen gefährlichen Ort betrachte, an dem laufend etwas passieren kann und ich immer auf der Hut sein muss. Da ich außerdem stets von einem Gedanken zum nächsten jage, ohne ein Problem je zu Ende zu durchdenken, entsteht der Eindruck von zahlreichen Problemen umzingelt und diesen hilflos ausgeliefert zu sein.

Hilflosigkeit und Angst statt Erfüllung und Glück

Wer von seinen Grübel- oder Sorgengedanken vollständig vereinnahmt wird, hat außerdem Probleme, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Dadurch werden schneller Fehler gemacht, die dann wiederum erneut viel Stoff für ausgiebige Grübeleinheiten bieten. Ein wahrer Teufelskreis aus immer mehr Ängsten, Sorgen und Grübelgedanken entsteht, in dem das Wohlbefinden immer stärker leidet und die Lebensfreude immer weiter versiegt. Denn:

  • Wie soll ich im Hier und Jetzt einen glücklichen Moment erfahren, wenn ich mit meinen Gedanken ständig in Vergangenheit oder Zukunft bin?
  • Wie soll ich mich an meinem Leben erfreuen, wenn ich pausenlos mit dem hadere und mich über das ärgere, was war?
  • Wie soll ich hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, wenn ich mir fortlaufend die schlimmsten Katastrophen ausmale?
  • Wie soll ich mich in neue Abenteuer stürzen, wenn mir die Welt wie ein gefährlicher Ort erscheint?
  • Wie soll ich Vertrauen in mich selbst schöpfen, wenn ich mich immer unsicherer und hilfloser fühle?

So eroberst du die Kontrolle über dein Denken zurück

Ein glückliches Leben zu führen ist nicht möglich, solange wir uns täglich über unsere Gedanken in Angst und Schrecken versetzen. Dabei können wir diesen nachteiligen Denkgewohnheiten durchaus einen Riegel vorzuschieben. Wir müssen nicht hilflos ertragen, was unser Kopf Tag für Tag zusammenspinnt. Die wichtigste Erkenntnis dabei: Gedanken sind etwas grundsätzlich anderes als die Realität! Nur weil etwas in unserem Kopf ist, heißt es noch lange nicht, dass es wahr ist, dass es auf Fakten basiert und dass es real ist. Ich kann mir hunderttausend Mal vorstellen einen Sechser im Lotto zu kriegen, in der Realität ist es doch noch nie passiert. Was wir in unserem Kopf haben, hat also im Grunde überhaupt nichts mit der Realität zu tun.

Sobald wir uns das klarmachen, stellen wir Distanz zu unseren Gedanken her. Du kennst das mit Sicherheit von dir selbst, z.B. wenn du nachts einen sehr aufwühlenden Traum hast, der dich belastet und quält. Wenn du wach wirst, gibt es diesen großartigen Moment, in dem dir bewusst wird, dass es nur ein Traum war und keine Realität. In diesem Moment passiert nichts anderes, als dass du von einem Zustand, in dem du dich mit deinen Gedanken vollständig identifiziert hast („das passiert mir gerade“) in einen Beobachtermodus gewechselt bist (in dem dir klargeworden ist, dass du es nur mit einem Gedanken bzw. Traum zu tun hattest). Und was dann passiert, weißt du ja selbst: Die inneren Bilder nehmen dich viel weniger mit und belasten dich nicht länger, weil du weißt, dass sie nicht echt sind und dir nicht gerade passiert, was du dir da zusammengeträumt hast.

Distanz zu deinen Gedanken herzustellen reduziert aber nicht nur deren emotionale Intensität. Es ist die Voraussetzung dafür, dass unliebsame Gedanken dauerhaft verschwinden können. Normalerweise versuchen wir belastende Gedanken zu unterdrücken oder zu betäuben. Das führt jedoch dazu, dass sie in der Folge noch viel häufiger auftreten, weil unser Gehirn lernt, dass wir stets intensiv auf sie reagieren. Wenn wir unsere Gedanken nun aber mit Distanz betrachten, bedeutet das, dass wir nicht länger auf sie reagieren oder anspringen. Unser Gehirn lernt jetzt, dass der Gedanke offenbar doch nicht so wichtig für uns ist und wird ihn in Zukunft seltener präsentieren.

Quälende Gedanken – egal, ob sie in Form von Sorgen, Ängsten oder Grübeleien zu Tage treten – sind also kein Schicksal. Du kannst ungünstige Denkgewohnheiten abgewöhnen, die Freiheit zurückerobern, selbst zu entscheiden, wie du in einer gegebenen Situation denken möchtest und damit den Weg freimachen für ein glückliches und erfülltes Leben. Was es konkret dafür zu tun gilt, erfährst du in meinem Kurs „Angstfrei ins Glück: Endlich sorglos und unbeschwert leben!“. Das Programm richtet sich an alle Menschen, die unter Ängsten, Sorgen oder Grübelgedanken leiden und sich ihren Bewegungsradius, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensfreude zurückerobern möchten. Und wenn du Lust hast selbst einmal am Quiz teilzunehmen, um deine ganz persönliche Auswertung zu erhalten, kannst du dich hier gratis für meinen Newsletter eintragen.

Ich wünsche dir einen sorgenfreien und unbeschwerten Start ins neue Jahr.

Alles Liebe,
Deine Katharina

Über die Autorin:
Dr. Katharina Tempel – Glücksdetektiv und Expertin für Positive Psychologie – unterstützt als Onlineunternehmerin und Coach Menschen dabei, glücklicher zu werden und ein erfüllteres Leben zu führen. Sie hat eine Doktorarbeit über Übungen zur Steigerung des Wohlbefindens geschrieben und ist Expertin für Positive Psychologie. Ihre Website und ihr YouTube-Kanal gehören zu den größten und erfolgreichsten deutschsprachigen Angeboten rund ums Glück und werden monatlich über 700.000 Mal aufgerufen.

www.gluecksdetektiv.de
https://www.youtube.com/gluecksdetektiv

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