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Wie Sie Irrtümer und damit negativen Stress künftig vermeiden können

Wie treffen Sie die besten Entscheidungen? Mit dem Herzen, mit dem Verstand? Mit der Intuition? Und wer oder was irrt sich, wenn wir uns irren? Was verursacht den negativen Stress von Enttäuschung? Unsere Zeit setzt immer mehr auf Struktur, Disziplin, Denken, Kontrollieren, Steuern. Es geht immer öfter um Erwartungen, Regeln und Ziele statt um die Stimme des Herzens. Das ist schade. Denn das Herz begegnet allen Dingen und Menschen mit Liebe und diese irrt sich nie.

Der Verstand will uns scheinbar schützen

Weil er alles kontrollieren und vorhersagen, keine Fehler zulassen möchte. Das Herz verarbeitet ganz andere Informationen. Es hat Zugang zur Intuition sowie unbewussten Informationen. Viele Situationen aus Ihrem Leben bestätigen Ihnen bestimmt, dass es einem offenen Herzen immer gut geht. Es trifft immer gute Entscheidungen. Weil das Gefühl, das wir Liebe nennen, zu anderen mentalen Zuständen führt. Wir haben eine entspannte Gehirnfrequenz statt eines Stressmodus, der die Wahrnehmung auf Probleme fokussiert. Aus dem Gefühl der Liebe heraus sind wir wohlmeinender mit uns und anderen.

Wir sind leider zu selten in diesem liebevollen, offenen Zustand. Denn wir hetzen durch den Alltag, getrieben von Pflichterfüllung. Überall lauern Bewertungen von „richtig“ und „falsch“. Wir verschließen vorsorglich unser Herz, sind gekränkt oder verletzt. Drei Irrtümer sind:

1. Andere verletzen uns durch das, was sie tun oder sagen.
Es gehören zwei dazu. Immer sind fehlende, nicht authentische oder nicht wertschätzende Kommunikation, gegenseitige Missverständnisse und Enttäuschungen vorausgegangen. Vor einer Verletzung stehen in vielen Fällen falsche – oft unausgesprochene – Erwartungen und letztlich Bewertungen.
2. „Er/sie liebt mich nicht mehr“
Heißt das nicht eher, er/sie verhält sich nicht mehr so, wie ich es mir wünsche (und er/sie sich vielleicht sogar auch)? Oft zweifeln und sorgen wir uns sogar ohne Anlass. Einfach weil unser Fokus auf dem nicht vorhandenen, statt dem vorhandenen liegt.
3. „Ich kann ihm/ihr nicht vertrauen“
Heißt eher, unser Gegenüber hat mehrmals anders agiert als erwartet, als es unseren Vorstellungen entspricht – die selten genau mitgeteilt sind.

Die Herzenstüren wurden jeweils voreinander verschlossen. Im Ergebnis siegt die Tendenz, Negatives über zu bewerten, Recht haben zu wollen und alles besser zu wissen.
„Was würde die Liebe jetzt tun?“ wäre eine tolle Deeskalationsfrage.

Hier lernen Sie außerdem wie Sie sich, egal was geschieht, nur drei Minuten ärgern.
www.youtube.com

Wir sehen und hören, was wir sehen und hören wollen

Der Grund: Unsere Gedanken, Erwartungen, Erfahrungen bilden auf Gehirnebene einen Filter, der uns immer das wahrnehmen lässt, was wir denken. Das ist der so genannte Bestätigungsirrtum. Alles, was unsere eigenen Annahmen stützt, gelangt in unser Bewusstsein. So kommt es, dass wir wieder einmal Recht behalten.
Kurzum. Je mehr Gedanken einfließen, umso größer ist die Gefahr der Verzerrung und Fehlinterpretation. Wenn wir Informationen genussvoll lutschen würden wie ein Stück Schokolade, wären wir öfter in einer offenen und freundlichen Haltung. Wenn wir uns dann noch Zeit lassen und bewusst „hin schmecken“, können wir die Zeichen unseres Herzens viel besser wahrnehmen. Würden eher wahrnehmen, welche Situationen, welche Menschen uns gut tun oder nicht. Schlucken künftig nur einen kleinen Bissen oder denken nur den Bruchteil dessen, was uns nicht gut tut. Tempo und Unbewusstheit führen zum „Schlingen“ und dann wundern wir uns, wenn uns Menschen, Situationen, Gespräche schwer im Magen liegen.

Packen wir auch einen Verlust oder eine Enttäuschung in Liebe

Dann erkennen wir das auch immer vorhandene Gute und sind dankbar dafür, dass wir es erleben durften. Die Liebe ist immer in uns. Wir haben einen endlosen Schatz davon in unserem Herzen. Nur stellen wir ihn viel zu selten uns selbst zur Verfügung. Hoffen, die anderen würden uns die Liebe schenken, die uns fehlt. Tun sie es nicht oder nicht zu unseren Bedingungen, landen wir schnell wieder bei Enttäuschung und Irrtum. Doch darin irrt sich unser Kopf.

Setzen wir deshalb öfter auf unser Herz. Positive Gedanken und Gefühle zu trainieren geht schon mit 10 Minuten Aufwand am Tag und zwar so:
www.ilonabuergel.de/positives-denken-lernen-damit-leistung-auch-gluecklich-macht/